Personalratswahlen Schulen 2020

Ergebnisse durchwachsen, Arbeit geht weiter

In den Ergebnissen der Personalratswahlen 2020 zeigt sich ein landesweit einheitlicher Trend, der für die GEW sehr unerfreulich ist. Fast durchgängig ist der Stimmenanteil unserer GEWerkschaft leicht zurückgegangen. Die Verluste sind zwar nicht dramatisch, in ihrer Breite aber doch unangenehm. In fast allen Personalräten auf Orts- Bezirks- und Landesebene hat die GEW Stimmen und häufig auch Sitze verloren, die Mehrheitsverhältnisse haben sich dadurch aber nicht grundsätzlich verändert.
Personalratswahlen Schulen 2020

(c) Foto: ulleo / pixabay

Die schlechten Ergebnisse stehen natürlich im Zeichen der Corona-Pandemie, die sich durch eine insgesamt stark rückläufige Wahlbeteiligung bemerkbar gemacht hat. Welchen Einfluss dies auf unser Abschneiden hatte, ist natürlich reine Spekulation. Eigentlich hatten wir den Eindruck, in den letzten Jahren recht gute Arbeit in den Personalräten geleistet zu haben, und dies auch gut kommuniziert zu haben. Die jetzt anstehende Ausstattung von Lehrer*innen mit Dienstgeräten (Tablets oder Laptops) z.B. ist zu einem guten Teil dem Einsatz der GEW und unserer Mitglieder zu verdanken, Gleiches gilt für die Dienstvereinbarung zu schulischen Mailadressen, die insbesondere vor der Erwartung permanenter Erreichbarkeit schützt.

Gerne hören wir (z.B. per Mail), wo unsere Arbeit noch verbesserungsfähig wäre. Und ganz bestimmt werden wir uns auch in den kommenden Jahren weiter nach Kräften für die Rechte und Interessen der Lehrer*innen aller Schulformen einsetzen.

Die Ergebnisse im Detail:

Ergebnis Ortspersonalrat Grundschule Düren: 22,1% (2016: 28,0%)

Ergebnisse Bezirkspersonalräte 2020 (2016)
Berufskolleg: 26% (26%)
Förderschule: 63% (70%)
Gesamtschule: 52,8% (61,3%)
Grundschule:  40,7% (42,3%)
Gymnasium/WBK: 28,9% (32,6%)
Hauptschule: 40,1% (47,5%)
Realschule: 34,9% (36,0%)